Der historische Innenausbau

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Nicht nur das Gefüge und die Holzbalken geben Aufschluss über das Alter eines Gebäudes und dessen Umbauphasen, sondern auch die Ausstattung. Sie ist mitunter wichtiger Bestandteil eines Denkmals.
Unter dem Begriff Ausstattung würde man heute den Innenausbau verstehen, also Böden, Wandgestaltungen, wie Malereien oder Holzvertäfelungen, Fenster, Türen, Öfen, Bauzier an Säulen, Stuck und manchmal sogar Teile der historischen Haustechnik. Mit etwas Glück trifft man sogar auf wertvolle Tapeten, seltene Putze und Maltechniken. Für die Erkundung der Putz und Farbschichten ist hin und wieder ein Restaurator erforderlich.

Eine genaue Datierung auf den ersten Blick ist in den meisten Fällen nahezu unmöglich, da es häufig die kleinen Details sind, die über das Alter entscheiden. Hinzu kommen regionale Einflüsse, die zu erheblichen Zeitverschiebungen in der Charakteristik führen können. So ist die Ausstattung als ein weiterer Baustein bei der Bestimmung der Bauphasen anzusehen. Gleichzeitig dokumentiert sie für den Eigentümer oder das Denkmalamt den Wert eines solchen Gebäudes. Leider sind solche Details bei vielen historischen Gebäuden durch zahlreiche Umbauten und neuzeitliche Modernisierungen verloren gegangen, so dass es nur noch wenige Gebäude gibt, die nahezu unverändert den Geist der damaligen Zeit wiederspiegeln.